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Mittlerweile vertreibt das schwedische Möbelhaus neben Holzeinrichtung immer mehr elektronische Geräte. So unter anderem das „Smart Home“-System Ikea Tradfri.

Die Zeiten, in denen Ikea ausschließlich aus Holz produzierte Möbel an den Mann und die Frau gebracht hat, sind längst vorbei. Wer aufmerksam durch das schwedische Möbelhaus spaziert, hat möglicherweise auch schon einmal die induktive Ladestation „NORDMÄRKE“ oder die Bluetooth-Box „ENEBY“ entdeckt. Das schwedische Möbelhaus hat außerdem die smarten Lampen der „Tradfri“-Reihe (auch: TRÅDFRI) im Programm, die sich per Smartphone und Tablet steuern lassen. Damit ist der Auftakt zum ersten „Ikea Smart Home“-System geschafft.

Ikea Tradfri und Beleuchtung

Ikea ist mit dem Beleuchtungssystem Tradfri ins Geschäft der Smart-Home-Systeme eingestiegen. Neben smarten Glühlampen und passenden Bedienelementen gehören außerdem mit LEDs beleuchtete Schranktüren zum Programm. Bisher gibt es die Türen allerdings nur für Regale der „Besta“-Reihe (auch: BESTÅ). Zusätzlich bietet Ikea separate LED Panels an.

Um die Tradfri-Anlage in Betrieb zu nehmen, brauchst Du nicht nur spezielle Ikea-Lampen, sondern auch das sogenannte Gateway. Dabei handelt es sich um einen Controller, von dem aus Dein Ikea Smart Home gesteuert wird.

Ikea Tradfri App

Alle smarten Ikea-Lampen lassen sich per App vom Smartphone oder Tablet bedienen. Alles, was Du dafür brauchst, ist die „Ikea Tradfri“-App. Sie ist für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Hast Du sie installiert, verbindest Du das Gateway mit der App und schon kannst Du Deine Ikea Lampen ein- und ausschalten, dimmen und in unterschiedlichen Farben erstrahlen lassen. Darüber hinaus bietet die App die Möglichkeit, einen Timer einzustellen. Damit kannst Du Dich sanft wecken lassen und zu jeder Situation die richtigen Lichtverhältnisse schaffen.

Mit welchen Systemen ist Ikea Tradfri kompatibel?

Anfangs unterstütze Tradfri keine anderen Smart-Home-Systeme. Mittlerweile sind die Ikea Lampen allerdings mit den Sprachassistenten Amazon Echo, Google Home und dem Apple HomePod kompatibel.

Darüber hinaus lassen sich die smarten Leuchten mit dem System Philips Hue kontrollieren. Das ist vor allem für diejenigen interessant, die ihre Beleuchtung von unterwegs steuern möchten. Denn „Ikea Tradfri“-Lampen lassen sich zwar per App ein- und ausschalten, allerdings nur, wenn Du Dich im selben Netzwerk befindest. Außerhalb Deines WLANs kannst Du nicht auf Tradfri zugreifen. Auch nicht per App. Der Grund dafür ist, dass die Lampen nicht übers Internet gesteuert werden, sondern über Dein Heimnetzwerk.

Ikea Nordmärke

Praktisch und effizient: Induktive Ladegeräte.

Kabelloses Laden und Lautsprecher in schickem Design

Bei der Bluetooth-Box Eneby handelt es sich zwar nicht um einen smarten Lautsprecher á la Amazon Echo, Google Home und Apple HomePod, dennoch ist es keine beliebige Bluetooth-Box. Denn ihre Optik erinnert an klassische Ikea-Möbel. Der Lautsprecher ist quadratisch und sehr schlicht gehalten. Er ist in Schwarz mit schwarzer Netzfront und in Weiß mit grauer Netzfront erhältlich. Die Abdeckungen lassen sich abnehmen. So kannst Du einen minimalistischen Touch in Deine vier Wände bringen. Wer zwei verschiedenfarbige Lautsprecher kauft, kann die Fronten außerdem austauschen und die Komponenten in gewohnter Ikea-Manier an die vorhandene Einrichtung anpassen. Du verbindest Eneby per Bluetooth mit Deinem Computer, Smartphone, Tablet oder einem anderen Bluetooth-fähigen Gerät.

Die induktive Ladestation „Nordmärke“ ist ebenfalls nicht smart im klassischen Sinne, allerdings ist sie sehr praktisch. Smartphones, die die Technik unterstützen, werden einfach auf die Holzplatte gelegt und kabellos aufgeladen.

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