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  3. Sicherheit & Schutz - Einbruchschutz auf die smarte Art

Die erste Assoziation mit Smart Home ist bei vielen erst einmal mit Licht- oder Heizungssteuerung verbunden. Zum vernetzten Zuhause gehört aber noch viel mehr – vor allem, wenn es um Sicherheit geht. Eine Möglichkeit, den Sicherheitsstandard zu erhöhen, sind Smart Home Rauchmelder. Was sie können und welche die besten sind, verraten wir Dir in diesem Artikel.

Smart Home Rauchmelder sind sehr nützlich: Im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten lassen sie im Brandfall nicht nur einen lauten Signalton ertönen, sondern schicken Dir außerdem eine Benachrichtigung aufs Smartphone. So kannst Du schnell reagieren und sogar aus der Ferne die Feuerwehr rufen.


Wichtiges zur Rauchmelderpflicht: Analoge Rauchmelder anzubringen, ist in Deutschland inzwischen Pflicht. Mieter, die noch nicht über Rauchmelder in ihrer Wohnung verfügen, sollten ihren Vermieter kontaktieren. Je nach Bundesland gilt die Regelung allerdings nur für Neubauten. In Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ist der Vermieter verpflichtet, auch in Bestandsbauten Rauchmelder anzubringen. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gilt eine derartige Verpflichtung erst ab 2020. Im Saarland und in Sachsen gibt es keine Regelung für eine Rauchmelderpflicht in älteren oder nicht sanierten Gebäuden.


So erkennst Du einen guten smarten Rauchmelder

Insbesondere beim Thema Sicherheit und Brandschutz solltest Du Dich nicht auf Marketing-Kampagnen verschiedener Hersteller verlassen, sondern Dir die technischen Daten ausgewählter Rauchmelder genau ansehen. Wichtig ist, dass der Signalton des Geräts besonders laut ist, schließlich soll er vor allem in Situationen auf sich aufmerksam machen, in denen Du Rauchentwicklung und Feuer möglicherweise nicht mitbekommst, so etwa wenn Du schläfst. Auch bestimmte Norm-Kennzeichnungen sind entscheidend. Für Rauchmelder gilt die DIN EN 15604 und das entsprechende CE-Zeichen. Darüber hinaus ist es ratsam, auf zusätzliche Zertifizierungen zu achten, wie das Qualitätslabel „Q“, TÜV KRIWAN oder VdS. Lege Dir außerdem nur Rauchmelder zu, bei denen sich die Batterie wechseln lässt oder mindestens zehn Jahre lang hält. Denn was bringt Dir ein smartes Gerät, das nicht ordnungsgemäß funktioniert? Eine langjährige Garantie ist zwar nicht kriegsentscheidend, kann aber durchaus ein Auswahlkriterium sein.

Achtung: Viele Menschen sträuben sich, Rauchmelder in der Küche anzubringen, weil sie dort vor allem beim Kochen besonders schnell Alarm schlagen. Die Küche ist allerdings einer der wichtigsten Orte für Rauchmelder, denn dort ist wegen des Herdes die Brandgefahr am höchsten.

Elgato Eve Smoke – Smart Home Rauchmelder fürs Apple HomeKit

Wer sein Smart Home überwiegend mit Apple-Geräten einrichtet, benötigt auch für einen Smart Home Rauchmelder ein Modell, dass sich ins Apple HomeKit integrieren lässt. Einer davon ist Elgato Eve Smoke. Das Praktische an dem Gerät: Es lässt sich mit anderen Eve-Rauchmeldern vernetzen, so dass Du nicht nur dort gewarnt wirst, wo das Feuer ausbricht, sondern auch in allen anderen Räumen. Das ist vor allem nachts sehr nützlich. Darüber hinaus lässt sich Elgato Eve Smoke mit anderen Haushaltsgeräten verbinden, beispielsweise mit smarten Lampen und Türschlössern. So könnten im Alarmfall automatisch alle Lichter angehen und Türen aufgeschlossen werden. Außerdem verfügen die Elgato Eve Smoke Rauchmelder über Hitzesensoren, die nicht erst Alarm schlagen, wenn es brennt, sondern bereits vorher, bei übermäßig schneller und hoher Hitzeentwicklung.

Smart Home Rauchmelder
Elgato Eve Smoke lässt sich problemlos mit Apple-Geräten verknüpfen.

Bosch Smart Home Rauchmelder – Notlicht für den Fluchtweg

Auch der Bosch Smart Home Rauchmelder lässt sich mit anderen seiner Art und Smart-Home-Geräten verbinden und nicht nur für Brandwarnungen sorgen. In Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsstarterkit der Firma lässt sich ein Bewegungssensor und eine Verbindung mit Tür- und Fenster-Kontakten einrichten, so dass der Rauchmelder ebenfalls einen Alarm auslöst und Einbrecher und andere ungebetene Gäste abschreckt. Darüber hinaus ist in dem Rauchmelder ein Notlicht integriert, das im Alarmfall den Fluchtweg ausleuchtet. Wie Eve Smoke kann auch der Bosch Smart Home Rauchmelder den Alarm in andere Räume weiterleiten und Dich genau dort erreichen, wo Du Dich gerade aufhältst. Ebenfalls nützlich: Im Brandfall kannst Du direkt über die dazugehörige App die Feuerwehr kontaktieren.

Rauchwarnmelder Genius Plus – Status LEDs und Batterie-Anzeige

Wie für den Bosch Smart Home Rauchmelder und den Elgato Eve Smoke gibt es auch für den Rauchwarnmelder Genius Plus eine App. Mit ihr behältst Du den Überblick über Batteriestand, Verschmutzungsgrad und Prognosen für die weitere Nutzung. Darüber hinaus sind in dem smarten Gerät unterschiedliche LEDs verbaut, die je nach Status in einer anderen Farbe leuchten. So weißt Du immer, was gerade los ist. Nachts sind die LEDs ausgeschaltet, damit Dein Schlaf nicht durch blinkende Lampen gestört wird. Die Batterie des Rauchmelders ist zwar nicht wechselbar, hält laut Herstellerangaben jedoch bis zu zehn Jahre.

Fazit

Smart Home Rauchmelder sind nützliche Geräte, die in keiner Wohnung fehlen sollten. Sie sorgen dafür, dass Du schnell reagieren kannst und können, wie im Falle des Bosch Rauchmelders, praktische Zusatzaufgaben übernehmen. Hinzu kommt, dass sie sich mit anderen intelligenten Geräten vernetzen lassen und so für noch mehr Sicherheit sorgen. Apple-Nutzern empfehlen wir den Elgato Eve Smoke, der sich leicht ins HomeKit integrieren lässt und mit zusätzlichen Features punktet. Wer keine Apple-Geräte verbinden möchte, sollte zum Bosch Smart Home Rauchmelder greifen. Er ist ebenfalls mit ergänzenden Funktionen ausgestattet. Möchtest Du ein wenig Geld sparen und trotzdem sicher aufgestellt sein, empfehlen wir den Rauchwarnmelder Genius Plus.

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